Aktives Stadtzentrum Neuwied

Die Stadt Neuwied wurde 2008 in das Bund-Länderprogramm "Aktive Stadtzentren" aufgenommen.
Bei diesem Programm handelt es sich um ein Städtebauförderungsprogramm. Folgende Themenschwerpunkte werden in diesem Programm behandelt:

- Handel und Gewerbe
- Wohnen
- Öffentlicher Raum/Stadtbild

Das Programm „Aktive Stadtzentren“ zielt ab auf die Unterstützung von städtebaulichen Maßnahmen in von Funktionsverlusten bedrohten zentralen Versorgungsbereichen, die als Standort für Wirtschaft und Kultur, sowie als Orte zum Wohnen und Arbeiten erhalten und entwickelt werden sollen. Das Programm dient also gezielt der Sicherung und Stärkung der Innenstädte.

   

Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner 

Reiner Geisen 
Telefon: 02631-802 601
E-Mail: rgeisen@neuwied.de 

Stephanie Krings
Telefon: 02631-802 620
E-Mail: stkrings@neuwied.de 

Land stellt Gelder für Entwicklung Neuwieds bereit

Die Stadt Neuwied ist in die bis zunächst 2021 laufende Landesinitiative zur „Stärkung der Investitionsfähigkeit der großen Mittelzentren“ aufgenommen worden. Erste Bewilligungsbescheide übergab Innenminister Roger Lewentz Ende Januar im „Deichblick“ an Oberbürgermeister Jan Einig, der sich freut, dass die finanzielle Planungssicherheit der Stadt deutlich verbessert wurde. „Das kommt einem Konjunkturprogramm für Neuwied gleich“, lobte der OB. 

„Das Maßnahmenpaket ermöglicht Neuwied in für die Stadtentwicklung wichtigen Bereichen handlungsfähig zu sein und weitere städtebauliche Akzente zu setzen“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Die Deichstadt erhält für das Programmjahr 2019 aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“ drei Millionen Euro sowie aus dem Programm „Soziale Stadt“ weitere 800.000 Euro an Fördermitteln.

Die Stadt möchte damit unter anderem die Deichuferpromenade neu ordnen, die Marktstraße umgestalten und die Engerser Straße ausbauen. Zudem sollen private Modernisierungsmaßnahmen unterstützt werden. Mit den Landesmitteln soll der Tenneplatz am Sandkauler Weg in ein Kleinspielfeld umgestaltet werden. Lewentz wies in seiner Rede darauf hin, dass die Landesregierung zum wirtschaftlichen Aufschwung der Innenstädte beitragen will und entsprechend „Geld in die Hand“ nehme.